Biologie, Fakten und allgemeine Infos zur:

 

Hausmaus (Mus musculus domesticus) 

 Hausmaus bei der Nahrungsaufnahme

 

     

Grösse und Gewicht:

 

Ca. 5 bis 10 cm /  20 bis 30g

     

Farbe:

 

Rücken mausgrau bis graubraun / Bauch heller

     

Beschreibung:

 

Aussehen, typischerweise wie umgangssprachlich immer wieder verwendet, Rücken mausgrau bis graubraun / Bauch heller, sie sind nachtaktiv und werden in Ihrem Lebensraum, der sich in der Nähe des Menschen befindet, oft dann war genommen; ihr Sozialverhalten definiert sich als Gruppen bildend, Mäuse gelten als Allesfresser (omnivor) bevorzugen jedoch kleine Insekten, Sämereien, Gräser; zu den natürlichen Feinden zählen: Katzen, Eulen, Greifvögel.

     

Gewohnheiten und Lebensraum:

 

Leben in grossen Kolonien mit differenzierten sozialen Strukturen. Die Gruppenmitglieder verstehen sich gut untereinander, putzen sich gegenseitig und schlafen in gemeinsamen Nestern. Mäuse bewohnen Gänge und Höhlen, wo sie auch ihre Futtervorräte anlegen. In der Dämmerung gehen sie in ihrem relativ grossen Revier auf Futtersuche und sind dabei während vielen Stunden rennend, kletternd und auch grabend in Bewegung.

     

Lebenszyklus:

 

Ca. 18 Monate

     

Vermehrungsrate:

 

Schon im Alter von 3 Wochen geschlechtsreif. Die Weibchen bringen pro Wurf ca. 4 bis 16 Junge zur Welt. Innerhalb von 24 Stunden nach der Geburt ist das Weibchen bereits wieder empfängnisbereit und wird gedeckt, so dass es nach drei Wochen bereits wieder Junge zur Welt bringt. Es wäre also möglich, dass ein Mäusepaar innerhalb eines Jahres mindestens 100 Junge aufzieht, die in dieser Zeit selber auch mehrmals Junge haben.

     

Wissenswertes:

 

Können sich durch Löcher mit der Grösse eines Bleistifts oder Kugelschreibers zwängen. (Durchmesser von 6 bis 7 mm)

Mäuse benötigen keinen direkten Zugang zu Wasser, da sie meistens den ganzen Tagesbedarf an Wasser über das in der Nahrung enthaltene Wasser decken.

Kann ein einzelnes Mäusepärchen sich ungehindert und in idealem Umfeld mit ausreichend Nahrung bewegen, bleibt das Weibchen das ganze Jahr über fortpflanzungsfähig und kann so, aufgrund der zuvor erwähnten Biologie, kumuliert auf ein Jahr mehrere 1000 Nachkommen zeugen.

     

Schäden durch Mäuse:

 

Die Schneidezähne der Hausmäuse wachsen ihr Leben lang, weswegen die Hausmäuse regelmäßig und viel an harten Gegenständen nagen muss, um diese abzunutzen. So können sie erhebliche Schäden verursachen, wo immer sie sich aufhalten. Sie urinieren und koten aufgrund der hohen Futteraufnahme ebenfalls sehr häufig und verursachen so schnell starke Verunreinigungen.